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Arlberg Lodges ****  
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Arlberg Lodges ****  Wandverkleidung im Erschließungsgang eines Apartment.
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Arlberg Lodges ****  Gepolsterter, Filz-bezogener Kopfteil im Schlafzimmer.
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Arlberg Lodges ****  Bar im Wellnessbereich.
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Arlberg Lodges ****  Weißtanne Paravent im Zugang zum Sanarium mit Panoramafenster.
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Arlberg Lodges ****  Ruheraum.
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Arlberg Lodges ****  Detail Lehmputz-Wand im Übergang zu den Weißtanne-Lamellen.
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Arlberg Lodges ****  Detail strukturierte Lehmputz-Wand und Glasmosaik-Fliesen.
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Arlberg Lodges ****  
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Arlberg Lodges ****  Lageplan.

Arlberg Lodges ****
Apartmenthäuser & Wellnessbereich

  • Bauherrschaft: Johann Lassnig
  • Ort: Stuben am Arlberg
  • Fertigstellung: 2011
  • Team: Ursula Ender, Marcus Ender
  • Projektpartner: Architekturbüro Dablander
  • Fotografie: Hanno Mackowitz

Das Grundstück der Arlberg Lodges liegt oberhalb des Ortzentrums von Stuben auf einer exponierten Hangkuppe. Die prominente Lage beeindruckt mit einem fantastischen Panorama, welches Richtung Westen den Blick über das gesamte Klostertal freigibt.

Anstelle eines großen Volumens wurden drei Objekte geschickt gegeneinander abgedreht in den Hang gebettet. Die acht Ferienwohnungen wahren ein hohes Maß an Intimität und bieten unterschiedliche Sichtbezüge. Dadurch wurde ein zusammenhängendes Ensemble geschaffen, welches sich wie selbstverständlich in die gewachsene Struktur des Ortes fügt.
An den Giebelseiten Richtung Tal lichtet sich der vertikale Fassadenschirm aus Weißtanne zum transparenten Paravent, der die Balkone der drei Etagen räumlich fasst. Der Wellnessbereich ist als rauh verputzter Sockel am tiefsten Punkt des Geländes situiert.

Sensibilität für das Bestehende hat in einem Dorf wie Stuben nichts mit Unterordnung zu tun, sondern bedeutet den richtigen Umgang mit der instabilen Identität eines solchen Ortes. Instabil, weil das Bedürfnis der Einheimischen und die Erwartungen der Gäste mitunter in Konflikt stehen. Die Arlberg Lodges zeigen, dass gute Architektur diese beiden Ansprüche als authentische kulturelle Schnittmenge unter ein Dach bringen kann.

Die Materialwahl und die subtilen Details reagieren auf regionale Typologien. Der Rieselputz der Theresienkirche in Langen, ein Architekturjuwel der 20-iger Jahre, wird ebenso zitiert wie die Lawinenschutzrechen der umliegenden Hänge, an welche die Sichtschutzlamellen des Wellnessbereichs erinnern.

Im Erinnern und Wiedererkennen liegt das Authentische dieses Projekts.

Atelier Ender | Architektur