55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_01-3.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_02.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_04.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_03.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_05-2.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_06.jpg
Weinpunkt  
55813_ae_weinpunkt_bludenz_atelier_ender_07.jpg
Weinpunkt  
55813_weinpunkt_atelier_ender_01.jpg
Weinpunkt  Entwurfsskizze.

Weinpunkt
Vinothek

  • Bauherrschaft: Christoph Marcabruni & Wolfgang Maurer
  • Ort: Bludenz
  • Fertigstellung: 2013
  • Team: Ursula Ender, Marcus Ender
  • Fotografie: Marco Mathis

Die Philosophie der Vinothek lautet, ausschließlich Weine anzubieten die folgende Voraussetzungen erfüllen: Bei der Herstellung der Weine muss respektvoll mit der Natur umgegangen werden. Die Weingärten der Winzer dürfen eine gewisse Größe nicht überschreiten, sollen nachhaltig bewirtschaftet werden und die Weine werden teilweise sogar nach biologisch-dynamischen Prinzipien erzeugt. Somit ist im Sortiment kein Platz für Industrieprodukte.

Dieser Haltung folgend haben auch wir bei der Gestaltung des neuen Weinlokals „reinen Wein eingeschenkt“. Die beiden Gewölberäume in einem historischen Gebäude der Bludenzer Altstadt wurden in ihrer Form belassen und nicht verändert. Zum Einsatz kamen nur Materialen in ihrer natürlichen Oberfläche und Farbe die einen Bezug zum Weinbau haben.
Lehm, der Boden für gehaltvolle schwere Weine wurde als Oberfläche für die gesamten Gewölbe gewählt.
Die Möbel wurden aus massivem, geöltem Eichenholz hergestellt und als Bodenbelag wurde eine mineralische Zementspachtelung verwendet. Den Kontrast zu diesen natürlichen Materialen und zugleich den Hintergrund für die Präsentation der Weine bilden schwarze Wandflächen.

Die Reduktion auf naturbelassene Materialien und der Einsatz von ausschließlich indirektem Licht stellen einen Rahmen dar, der bewusst den Weinen den Vortritt lässt.

Download Pressebericht:
„Leben & Wohnen“ vom 12./13. April 2014 (PDF, 3 MB)

Atelier Ender | Architektur